Geschichte

allgemeine Daten

Errichtung: 1. März 1968 durch Erzbischof Dr. Hermann Schäufele
Gründungspfarrer: Kurt Hilberer
Grundsteinlegung der Kirche: 1968
Fertigstellung und Weihe der Kirche: 1969
Architekt: Horst Baron
Innengestaltung: Franz Gutmann
Weihe der Kirche: 15. Juni 1969 durch Weihbischof Karl Gnädinger
Neugestaltung: 1992/3 nach Brand
Gestaltung der Glasfenster: Prof. Emil Wachter (1973 und 1997)
Zahl der Gemeindemitglieder (2017): 4.635
Patrozinium am 30. November
 

Der Patron: Heiliger Andreas

Gemäß der Bibel stammten Andreas und Simon aus Bethsaida am See Gennesaret, besaßen ein Haus in Kafarnaum (Mk 1,29) und waren Fischer. Das Johannesevangelium berichtet, Andreas sei zuerst ein Jünger Johannes des Täufers gewesen, der ihn dann an Jesus wies, worauf er auch seinen Bruder Simon zu Jesus führte mit der Botschaft Wir haben den Messias gefunden (Joh 1,35-42). Daher kommt sein traditioneller Beiname der Erstberufene. In den Apostellisten (Mt 10,2, Mk 3,18, Lk 6,14, Apg 1,13) erscheint Andreas immer unter den ersten vier Aposteln. Er erscheint jedoch nicht unter den dreien - seinem Bruder Simon Petrus und dem Brüderpaar Jakobus und Johannes, die Jesus in manchen Situationen als einzige mit sich kommen lässt.
Nach Berichten von Kirchenvätern (Eusebius von Caesarea, Gregor von Nazianz, Hieronymus) predigte er jedoch in Epirus, Kappadokien, Skythien, Thrazien, Makedonien und Achaia. Er soll sogar im heutigen Kurdistan und Georgien gepredigt haben. Die spätere Tradition stellt ihn an die erste Stelle in der Abfolge der Bischöfe und Patriarchen von Byzanz (bzw. Konstantinopel).
Übereinstimmend wird berichtet, dass er zur Zeit Neros vom Statthalter Aegeas bzw. Aegeates in Patras in Achaia gekreuzigt wurde, der Legende nach an einem Kreuz mit schrägen Balken (Andreaskreuz). Seine Gebeine kamen am 3.  März 357 nach Konstantinopel. Im Jahr 1208, nach dem Vierten Kreuzzug und Fall Konstantinopels, brachte Kardinal Petrus von Capua die Gebeine des heiligen Andreas nach Amalfi am Golf von Sorrent, wo sie bis zum heutigen Tage in dem zu Ehren des heiligen Andreas erbauten Dom ruhen. Das Kopfreliquiar, 1462 bis 1964 in Rom, verehrt man heute wieder in Patras, wohin es Papst Paul VI. 1964 überführen ließ. Als Todestag wird der 30. November überliefert, der sowohl in der römisch-katholischen, als auch in der orthodoxen Kirche der Tag des Heiligen Andreas ist. Der Andreastag und sein Vorabend (Andreasnacht) leiten die Bräuche der Adventszeit ein.

Pfarrer der Pfarrei St. Andreas

1968 - 1986 Kurt Hilberer
1986 - 1991 Paul Wisser
1991 - 1999 Willi Kirchmann
01-08/1999  Dr. Norbert Schuster (Administrator), Klaus Zöllner (Kooperator)       
1999 - 2008 Heinz Vogel
2008 - 2016 Konrad Irslinger
2016 - 2017 Franz Wehrle (Administrator), Markus Krettenauer (Kooperator)
seit 11/2017 Siegfried Huber   
 
 
  
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Pfarramt St. Andreas

Katholisches Pfarramt
St. Andreas
Sulzburger Straße 18
79114 Freiburg

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Mo, Di, Do: 9-12 Uhr
Mo - Do: 15-17:30 Uhr
Fr: 15-16.30 Uhr